ÜBER DAS UGANDISCHE SCHULSYSTEM

Das Schulsystem in Uganda ähnelt dem in Deutschland, weist aber ein paar Unterschiede auf. Während der ganzen Schullaufbahn müssen die Eltern Schulgebühren sowie Schulmaterialien für ihre Kinder bezahlen. Dabei sind öffentliche Schulen oft größer und günstiger, wohingegen private Schulen kleinere Klassen haben, dafür aber auch mehr kosten. Weiter gibt es auch dort die Unterscheidung zwischen "normalen" Schulen und Internaten.

Die Schulzeit beginnt mit einer dreijährigen Nursery-School, in der die Kinder schon die ersten Zahlen und einige Wörter lernen. In der Nursey- School wird aber auch noch viel gespielt. Daran schließt eine siebenjährige Grundschulzeit an. Nach dem Abschluss der Grundschule folgt die weiterführende Schule, wo es nach vier Jahren zum Abschluss des O-Levels (etwa mittlere Reife) kommt. Nach sechs Jahren auf der weiteren Schule erhalten die Schüler*innen das A-Level (etwa Abitur). Darauf folgen Berufsschulen und Universitäten. Die Kinder werden nicht nach dem Alter der Klasse zugeordnet, sondern ihrem Wissenstand entsprechen. So kann es dazu kommen, dass ältere Kinder noch in niedrigen Klassen sind.